Es war ein Moment der Unvernunft und jugendlicher Dummheit – mit schrecklichen Folgen: Als ein 18-Jähriger in der Nähe von Cham einen Böller in ein Kunststoffrohr steckte, explodierte dieser zu früh. Der junge Mann starb!
Der Ort in der Oberpfalz steht unter Schock: Anscheinend hatte der Bursche seinen Kopf direkt über dem Rohr, als der Böller wohl zu früh zündete. Seine Kopfverletzungen waren so schwer, dass auch die Notärzte nichts mehr für den 18-Jährigen tun konnten. Zudem wurde ein Freund des Opfers durch herumschwirrende Splitter verletzt.
Die Explosion eines Feuerwerkskörpers hat auch in Inzell (Landkreis Traunstein) einen Bub verletzt. Ein Feiernder habe in der Nähe des Zwölfjährigen eine Batterie angezündet, so die Polizei. Vermutlich aufgrund eines Defekts sei es dann zu mehreren Querschlägern gekommen, von denen einer direkt neben dem Kopf des Buben detonierte. Der Zwölfjährige musste umgehend ins Krankenhaus gebracht und dort behandelt werden.
Ein 18-Jähriger hat sich in der Silvesternacht bei Landshut mit einem Böller schwer an der Hand verletzt. Der Böller sei beim Anzünden unkontrolliert in der Hand des jungen Mannes explodiert, teilte ein Sprecher der Polizei am Montag mit. Als Folge werde er wohl zwei Finger verlieren, hieß es.
Und auch in Oberfranken kam es zu einem Vorfall: Eine 34-Jährige ist in Hof von einer Rakete im Brustbereich getroffen worden, teilte die Polizei mit. Danach sei die Rakete auf Höhe des Kopfes der Frau explodiert. Sie erlitt ein Knalltrauma und schwerwiegende Gesichtsverletzungen. Sie kam nach dem Vorfall in eine Klinik. mm