Brücke für Radfahrer wird geprüft

von Redaktion

Schwere-Reiter-Straße: Stadt soll sich beim Freistaat um die für den Bau benötigten Flächen bemühen

Die Brücke für Radler und Fußgänger über die Schwere-Reiter-Straße soll weiter geprüft werden. Das hat der Stadtrat entschieden. Das Mobilitätsreferat hatte die Brücke abgelehnt, weil der Platz für die ursprüngliche Variante nicht ausgereicht habe (wir berichteten).

Auf mehrheitlichen Wunsch soll sich die Stadtspitze nun beim Freistaat dafür einsetzen, dass dieser sich möglichst noch im laufenden Quartal dazu bereit erklärt, die für den Brückenbau benötigten Flächen nördlich der Schwere-Reiter-Straße zur Verfügung zu stellen. Sollte dies scheitern, will der Stadtrat auf eine alternative Variante für die Brücke ausweichen.

Unabhängig von der Entscheidung in der Brückenfrage soll der Bereich umgebaut werden. Eine Spur für Rechtsabbieger wird entfallen, um Fußgängern und Radfahrern mehr Platz zu bieten. Der Platz vor dem Strafjustizzentrum soll zudem besser in die Umgebung integriert werden. Darüber hinaus wird es künftig mehr Komfort beim Umsteigen am Leonrodplatz geben, das Kreativquartier erhält einen breiteren Gehweg. Auf Höhe der Infanterie-/Ackermannstraße wird zudem eine Fußgängerfurt über die Schwere-Reiter-Straße geschaffen.

„Das Viertel entwickelt sich, es entsteht mehr Wohnraum für noch mehr Menschen“, sagte Grünen-Stadträtin Anna Hanusch in der Debatte. Den Verkehrspunkt Schwere-Reiter-Straße anzupassen, sei daher ein wichtiges Anliegen. Der SPD-Stadtrat Nikolaus Gradl fügte außerdem hinzu: „Für die Verkehrssicherheit sind der Wegfall des Rechtsabbiegers und die breiteren Radwege eine deutliche Verbesserung.“  ska

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