Die Stadt München hat die Zugangskontrollen bei der Auffahrt zum Rathausturm verschärft. Das erklärt Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) in einer Antwort auf eine Anfrage der Stadtratsfraktion von FDP und Bayernpartei. Am 11. November hatte ein Besucher des Rathausturms auf dessen Spitze eine Palästina-Flagge entrollt. Frank erklärt jetzt, der Demonstrant habe eine reguläre Eintrittskarte für die Auffahrt zum Turm gekauft. „Bis zum 11. November 2023 wurden Ticket-, aber abstimmungsgemäß keine Taschenkontrollen vom Sicherheitsdienst durchgeführt. Die Flagge konnte so nicht bemerkt werden“, sagt Frank jetzt. Seit dem Vorfall würden nun auch „situationsbezogene Taschenkontrollen“ an der Turmkasse durchgeführt, zudem käme es zu „engmaschigen Kontrollen der Besucherplattform“. Eine hundertprozentige Sicherheit könne es aber nicht geben. „Trotz dieser Maßnahmen kann nicht ausgeschlossen werden, dass je nach verdecktem Vorgehen ähnliche Handlungen in Zukunft vorkommen“, stellt Kommunalreferentin Kristina Frank in ihrer Antwort an die Stadträte klar. mk