Vor dem Durchstarten muss man erst mal ein bissl den Kopf schieflegen. Denn: Die Auswahl an E-Bikes ist riesig. Wer eins kaufen will, braucht zunächst ein bissl Überblick über den Markt. Grundsätzlich gilt: Das Pedelec ist am häufigsten vertreten. Hier läuft der E-Motor nur dann, wenn man auch in die Pedale tritt. Und: Den Zusatz-Schub gibt’s nur bis Tempo 25. Pedelecs gelten rechtlich als Fahrräder, sie brauchen deshalb kein Kennzeichen und dürfen auf Radwegen gefahren werden. Aber es gibt viele Unter-Kategorien.
Und welcher Typ passt zu mir? Experte Thomas Geisler vom Pressedienst Fahrrad empfiehlt als erste Frage: Wofür brauche ich das Rad? (Pendeln, Freizeit, Sport?) Auch Länge und Art der Strecken ist relevant. Geisler: „Bei Langstrecken benötigt man einen leistungsstärkeren Akku. Fährt man mehr Waldwege als durch die Stadt, sollte man breitere Reifen wählen.”
Auch wichtig: Wo und wie lade ich mein Pedelec? Geisler: „Viele Räder haben integrierte Akkus. Dann muss man das Fahrrad bis zur nächsten Steckdose tragen.” Bequemer sind aber Pedelecs mit austauschbaren Akkus.
Kunden sollten sich aber auch schon vor dem Kauf überlegen: Wie schütze ich mein Fahrrad? Geislers Empfehlung für das wertvolle Radl: Man sollte „knapp zehn Prozent des Kaufpreises in den Fahrradschutz stecken“. Eingerechnet sind dabei Versicherung und Fahrradschloss. Am besten zwei verschiedene Schlösser verwenden.