Wer jetzt plant, sein Auto in die Waschanlage zu fahren, sollte besser noch ein wenig warten: Denn über Ostern wird es zwar schön warm, aber auch staubig in München. Hinter der Warmfront gelange deutlich wärmere Luft von Süden in den äußersten Süden Deutschlands, heißt es beispielsweise auf Jörg Kachelmanns Internetseite wetterkanal.kachelmannwetter.com/.
Dort lautet die Vorhersage: „Das Osterwochenende ist gekennzeichnet durch einen markanten Wärmepeak. In Verbindung mit der südlichen Strömung gelangt aber auch eine ordentliche Menge Saharastaub zu uns.“ Der Höhepunkt liege dabei auf dem Karsamstag, aber auch am Ostersonntag sei noch etwas unterwegs. Griechenland und Osteuropa stecken bereits wegen des Wüstensandes unter einer graubraunen Dunstglocke, dort ist die Konzentration ziemlich hoch.
Wie aber gelangt der Saharastaub eigentlich auf solch einem weiten Weg zu uns? Kräftige Winde in der riesigen Wüste heben Sandpartikel an, starke Winde in der oberen Atmosphäre tragen diese dann übers Meer. Wenn sich der Sahara-Staub mit Niederschlag verbindet, dann kommt es zum sogenannten Blutregen, der rötlich gefärbt ist. Dazu könnte es am kühleren und unbeständigeren Ostermontag kommen.
Der Staub kann sich aber auch auf Sonnenauf- und -untergänge auswirken, da die Farben durch die Staubpartikel intensiver werden. Ein spannendes Wetter-Wochenende also. Auch, weil in München erstmals in diesem Jahr die 20-Grad-Marke am heutigen Samstag und am Ostersonntag geknackt werden könnte. Ein Wetter, dass sich perfekt für den Osterspaziergang eignet. nba