Interims-Ameisenbär Inca für Hellabrunn – Das Tier kommt aus dem Zoo Zürich

von Redaktion

Es gibt Zuwachs für die Hellabrunner Südamerika-Anlage: Neben Vikunja, Mara, Capybara und Darwin-Nandu ist ab sofort auch wieder ein Ameisenbär zu sehen. Inca heißt er, kommt aus dem Zoo Zürich und wird interimsweise im Münchner Tierpark leben. Außerdem gibt es zwei neue Wasserschwein-Weibchen.

Der Große Ameisenbär kam bereits in der vergangenen Woche aus dem Zoo Zürich nach München – wo er sich erst einmal hinter den Kulissen ganz entspannt an seine neue Umgebung gewöhnen durfte. Der Grund für den Umzug nach München: Im Zoo Zürich wird gebaut und bis zur Fertigstellung 2028 der Pantanal Voliere kommt Inca in München unter.

Ameisenbären sind keine Verwandten anderer Bärenarten – ihr nächster Verwandter ist das Faultier. Insgesamt gibt es drei Gattungen von Ameisenbären. Der Große Ameisenbär, dessen natürlicher Lebensraum Regenwälder und Savannen Süd- und Mittelamerikas sind, ist laut Roter Lister der IUCN „gefährdet“.

„Wir freuen uns sehr, dass mit dem Ameisenbären wieder alle Tierarten unserer Südamerika-Anlage komplett sind“, so Hellabrunns Tierparkdirektor Rasem Baban. Noch muss sich Inca an seine neuen Mitbewohner auf der Anlage, die Baban als „eine der vielseitigsten im Tierpark“ lobt, gewöhnen.

Das gilt auch für die beiden neuen Wasserschweine, auch Capybaras genannt. Sie sollen die in Hellabrunn vorhandenen Männchen dieser Spezies auf Trab bringen. Nachwuchs sei dabei nicht ausgeschlossen. Deshalb mussten die beiden bisherigen Weibchen ihren Platz räumen und in den Zoo nach Dortmund umziehen.  mk

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