Die Bundesregierung hat sich auf eine Verlängerung der Mietpreisbremse geeinigt. Sie soll zunächst bis 2029 gelten (wir berichteten). Im Münchner Rathaus herrscht nicht nur Freude über die Nachricht. Vielen gehen die Regelungen nicht weit genug. „Die Einigung bleibt leider deutlich hinter den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag zurück“, sagt etwa Bürgermeister Dominik Krause (Grüne). Die FDP habe einen besseren Mieterschutz blockiert, der Kanzler habe sie gewähren lassen. Das beklagt auch OB Dieter Reiter (SPD). „Noch wichtiger wäre es für die Mieter in München allerdings, wenn die Ausnahmeregelungen beseitigt und die Kappungsgrenze endlich gesenkt werden würde.“ Eine Absenkung von 15 auf elf Prozent sei im Koalitionsvertrag vereinbart gewesen. ska