Miami oder München – wer hat den besseren Strand? Unsere Stadt liegt da klar vorne! Wie bitte? Zumindest, wenn es nach Beachatlas.com geht – einem Unternehmen aus London, das für seine Strandführer bekannt ist. Das Portal hat den Englischen Garten jetzt in seinem Golden Beach Award 2024 unter die Top 100 Strände weltweit gewählt. Er belegt den 45. Platz – und liegt damit noch vor dem berühmten Ipanema in Rio de Janeiro (48) oder eben Miami (82). Andere deutsche Strände sind nicht vertreten.
Neue Kriterien, die etwa den kulturellen Wert eines Orts mit einbeziehen, machen es möglich. Grund: „Der Englische Garten in München ist berühmt für den Eisbach, der den besten Fluss-Surfspot der Welt im Stadtzentrum beheimatet“, schwärmt Beachatlas.com. Klar, Surfer gibt es hier – aber ist das auch ein Strand?
Das sagen die Besucher: „Das ist eine echte Oase. Du hast hier das Gefühl, irgendwo ganz woanders zu sein, nicht mitten in einer deutschen Großstadt“, sagt Eisbach-Surfer Philipp Multerer (26). Man muss nicht unbedingt ans Meer fahren, um gut zu surfen – das sei einzigartig. Im Sommer kommen bei ihm definitiv Strand-Gefühle auf.
Übrigens: Der beste Strand ist laut dem Portal auf Bora Bora, einer Insel im Südpazifik Französisch-Polynesiens. Doch auch München hat noch viele tolle Strände aufzuweisen – abseits des Rankings. Dafür muss man nicht einmal weit raus fahren. Direkt hinter dem Deutschen Museum an der Isar breiten sich riesige Kiesbänke aus: „Man sitzt direkt am Wasser, die Stelle ist superschnell erreichbar und es ist ruhiger als im Englischen Garten“, sagt Emma C. (22). Die perfekte Mischung für einen Tag am Isarstrand. lim, dap