Immer was zu feiern

von Redaktion

Warum sich ein Ausflug zu den Volksfesten der Nachbarn lohnen kann

Die Dirndl und Lederhosen können wieder raus dem Schrank: Denn die bayerische Volksfest-Saison 2024 startet. Das Puchheimer Volksfest etwa ist schon in vollem Gange und steigt noch bis zum 21. April. Nicht nur die für Münchner Verhältnisse günstigen Masspreise sind ein Grund für einen Ausflug auf ins Umland.

„Unser Fest ist sehr gemütlich und familiär, mit einem überschaubaren Festplatz“, sagt beispielsweise Isabell Wipiejewski vom Volksfest-Team der Stadt Puchheim. Und Wiesn-Fans werden hier etwas wiedererkennen. „Wir haben im Zelt eine kleine Version des Himmels der Bayern vom Hackerzelt auf dem Oktoberfest.“ Junior-Wirtin Nadine Mörz vom Festzelt sagt: „Bei uns kann man am Wochenende auch meist noch spontan einen Platz bekommen.“

Bis zur Wiesn im September vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendwo in Bayern angezapft wird. Zu den bekanntesten Festen zählen das Gäubodenfest in Straubing oder das Herbstfest in Rosenheim. Der Masspreis in den Bierzelten bewegt sich dabei oft zwischen elf und zwölf Euro: Im Festzelt in Puchheim etwa kostet die Mass Hacker Pschorr 11,60 Euro, beim Traunsteiner Frühlingsfest voraussichtlich 11,80 Euro (Hofbräuhaus Traunstein) und am Wasserburger Frühlingsfest 11,60 Euro (Brauerei Forsting).

Auf dem Münchner Frühlingsfest zahlt man mindestens einen Euro mehr (siehe oben). Das Dachauer Volksfest konnte viele Jahre durch sein besonders günstiges Bier punkten. Für heuer verrät der Wirt des großen Festzeltes schon: Die Mass wird nicht über zehn Euro kosten. Eine sauberer Ansage.  nba

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