Mathäser spendiert 4000 Liter Freibier

von Redaktion

Verhilft dem Mathäser Bräu zum Comeback: Der Brauer Marcus Büttner. © Jens Hartmann

Am Samstag sprudelt‘s an der Wittelsbacherbrücke! Und damit ist neben der Isar auch die Freibier-Aktion von Mathäser Bräu gemeint. 4000 Liter Bier sollen beim Maifest (12 bis 22 Uhr) beim ältesten Standl Münchens am Schyrenplatz 2 fließen. Manch einer hat vielleicht schon die Plakate zu der Aktion gesehen, die auch an U-Bahn-Stationen hängen. „Die Marke Mathäser ist bei vielen über die Jahrzehnte in Vergessenheit geraten“, sagt Holger Mannweiler, Chef und Co-Gründer der MetaBrewSociety, zu der auch die Marke Mathäser Bräu gehört. „Das wollen wir sehr schnell wieder ändern.“

Das älteste Standl am Schyrenplatz gibt es schon seit 1874. Die Aktion findet dort statt, weil auch Mathäser Bräu eine lange Geschichte hat. 1872 von Georg Mathäser in München gegründet, wurde die Brauerei bald zum damals weltgrößten Bierausschank. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden dort täglich bis zu 10000 Liter auf 4000 Sitzplätzen getrunken. Aber nicht nur wegen seiner Größe hat sich Mathäser in die Geschichte Bayerns eingebrannt: In der Nacht auf den 8. November 1918 wurde im Mathäser Bräu die Monarchie beendet – und der Freistaat Bayern ausgerufen. Viele Jahre war es still um Mathäser Bräu – bis die MetaBrewSociety aus Naila (Oberfranken) im Oktober 2023 die Lizenzrechte der Marke erwarb. „Unser Fokus liegt auf traditionellen bayerischen Bieren in höchster Qualität“, sagt Brauer Marcus Büttner.

Der Tipp der Brauerei für Samstag: eigene Gläser mitbringen. Man rechnet mit einem Ansturm.
RMI

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