IN KÜRZE

Strafzettel-Bilanz bei E-Rollern

von Redaktion

10 000 E-Roller gibt es in der Stadt. Die Kommunale Verkehrsüberwachung (KVÜ) hat im vergangenen Jahr 1097 E-Scooter mit einem Knöllchen versehen. Je nach Verstoß variiert die Höhe des Bußgeldes. In der Regel werden E-Scooter mit 20 Euro verwarnt – zum Beispiel für die „Behinderung durch Abstellen auf dem Geh- oder Radweg, der Fahrbahn oder anderen Verkehrsflächen“. Auch Bewohnerparkbereiche, Fußgängerzonen, Ladezonen und Behindertenparkplätze sollen für den vorgesehenen und berechtigten Personenkreis nutzbar bleiben. Kontrolliert würden auch Feuerwehranfahrtszonen und -zufahrten, Engstellen, Rettungs- und Fluchtwege. Die Bußgelder können dafür bis zu 55 Euro betragen. Wie viel die Stadt bisher eingenommen hat, ließ sich laut Kreisverwaltungsreferat nicht ermitteln. „Die KVÜ hat insbesondere auch Großveranstaltungen und Straßen und Plätze mit hoher Beschwerdelage im Blick“, teilt das MOR mit. „Die Betreiber selbst sind gehalten, in Kenntnis gelangte Parkverstöße umgehend zu beseitigen.“ Die Firmen Lime, Tier, Bolt und Voi haben die Plattform scooter-melder.de eingerichtet.
GW

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