Kiffen bei Rap-Konzert verboten

von Redaktion

Der Rapper Apache 207 gastiert derzeit in der Olympiahalle. Zwei Abende, gestern und heute, spielt der Erfolgsmusiker dort vor ausverkauftem Haus. Die Rap-Megashows in München. Nun ist das Genre grundsätzlich dafür bekannt, mit dem Konsum von Cannabis zu kokettieren. Nur ist das Rauchen der Droge nach der Teillegalisierung auf dem Olympiagelände überhaupt erlaubt? Während des Konzerts in der Olympiahalle lässt sich das klar verneinen. In Innenräumen ist Rauchen ja ohnehin verboten, das gilt auch für Cannabis. „Wir haben die Verbotshinweise in der Halle diesbezüglich noch mal verstärkt“, sagt ein Sprecher. Wer dennoch drinnen erwischt wird, muss mit einer Verwarnung rechnen.

Im Olympiapark drum herum ist die Lage unklarer. Dort befinde man sich noch in einer juristischen Prüfung, heißt es von der Olympia-Gesellschaft. Noch gelten dort die normalen Regeln für den Cannabis-Konsum in der Öffentlichkeit. Auf künftigen Veranstaltungen auf dem Gelände, die draußen stattfinden, wie dem Actionsport-Event Munich Mash soll das Rauchen von Cannabis jedoch untersagt werden. Dafür will die Olympia-Gesellschaft von ihrem Hausrecht Gebrauch machen. Ein Grund: Der Konsum bei gut besuchten Events sei nicht mit dem Kinder- und Jugendschutz vereinbar.
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