Großer Andrang herrschte beim Corso Leopold schon im vergangenen Jahr. © Götzfried
Zehn Bühnen, mehr als 200 Künstler und ein buntes Programm: Der Corso Leopold findet am Wochenende (1. und 2. Juni) wieder auf der Leopoldstraße statt – vom Siegestor bis zur Münchner Freiheit. Ein großes Straßenfest für Kunst, Kabarett, Musik, Politik und Toleranz. Ein Fest, das „die Hauptverkehrsachse Schwabings in eine autofreie Flaniermeile“ verwandelt, sagt Schirmherr Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD).
Und dieses Jahr gibt es einige Neuerungen: So wird es mit dem Corso Paradiso erstmals eine Schlagerbühne mit Livemusik geben. Und auch für die jüngere Zielgruppe wird das Angebot erweitert: So sorgt erstmals eine Bühne für ein elektronisches Musikerlebnis. Daneben gibt es wieder Corso-Klassiker wie die Lederhosenbühne für Volksmusik, die dieses Jahr direkt an der Münchner Freiheit stehen wird. Auf der anderen Seite am Siegestor lädt der Vintage Club zum Tanzen ein – hier steht neben einer Bühne eine rund 100 Quadratmeter große Tanzfläche für Swing und andere Tanzstile.
Das Motto des diesjährigen Corso Leopold: „Wir feiern Europa.“ Am Samstag um 21.30 Uhr gibt es dazu eine Performance rund ums Siegestor. Der Boden um das Tor wird blau eingefärbt und Politiker verschiedener Parteien werden drumherum Sterne platzieren. Politisch wird es auch am Discorso: Dort werden verschiedene Parteien mit Infoständen vertreten sein, darüber hinaus gibt es Diskussionen zu den Themen Europa, Wirtschaft und Wohnen. Für Kulinarik sorgen rund 30 Essensstände. Außerdem werden drei Brauereien aus Bayern eigene Biergärten aufbauen. Das Fest geht am Samstag von 16 bis 1.30 Uhr, und am Sonntag von 11 bis 20.30 Uhr.
LIM