Polizei veröffentlicht Fotos

von Redaktion

Suche nach dem Todesschützen von Milbertshofen

Sonderausstattung: Der gesuchte Audi A3 Sportback hat verchromte Leisten und schwarze Felgen. © Polizei

Nach dem Todesschuss von Milbertshofen, bei dem am Montag ein 24-Jähriger auf offener Straße sterben musste, ist der Täter weiter auf der Flucht. Die Polizei hat neue Fotos seines Autos veröffentlicht und hofft weiter auf Hinweise von Zeugen der Bluttat. Ein Video, das eine Nachbarin machen konnte, gibt hierzu weitere Tat-Infos: Es zeigt, dass der Killer beim Schuss hinter dem Lenkrad seines Autos saß. Sein Opfer stand in der Tür und wirkte auf den Gesuchten ein. Ganz klar zu sehen: mehrere Handbewegungen. Ob es sich dabei um Messerstiche oder Faustschläge handelt, steht laut des Präsidiums bislang noch nicht fest.

Das heißt: Der Schütze selbst könnte schwer verletzt worden sein. Ob er vielleicht sogar in Notwehr gehandelt hat, muss laut der Polizei juristisch geprüft werden. Noch sind viele Fragen offen, zudem steht das Obduktions-Ergebnis aus. Klar ist bislang: Die beiden Männer, die gegen 16.45 Uhr an der Schmalkaldener Straße in Streit geraten waren, kannten sich. Beide trafen sich am Tatort mit ihren Autos. Warum dort, das ist laut der Polizei weiter unklar. Stephan Beer, Chef der Mordkommission, macht auch keine Angabe dazu, ob das Opfer bereits polizeibekannt ist. Dem Zeugen-Aufruf, Fotos und Videos von der Tat zu schicken, kamen bislang mehrere Bürger nach. Dadurch ergaben sich „neue Ermittlungsansätze“.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Auto des Täters. Das Besondere an dem Audi A3 Sportback sind neben markanten schwarzen Felgen die verchromten Fenster- und Dachumrandungen (Foto). Das Modell wurde zwischen 2012 und 2020 gebaut. Hinweise an die Polizei unter der Telefonnummer 089/29100.
NAH

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