Es soll für mehr Sicherheit für die Fußballfans sorgen: Die Bundespolizei hat am Samstag Waffenverbotszonen in den Hauptbahnhöfen München, Nürnberg, Augsburg und Würzburg beschlossen. Das Verbot gilt bis nach der Fußball-Europameisterschaft, das heißt bis zum Montag, 15. Juli, 6 Uhr morgens. Verboten ist es bis dahin, alle Arten von Messern, auch Brotzeit- und Wandermesser sowie Schweizer Taschenmesser, mitzuführen. Nur Plastik-, Tafel- und Holzmesser in der Art von Brieföffnern dürfen Zugreisende dabeihaben. Neben sämtlichen Schreckschuss-, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sind auch Reizgaswaffen verboten – Alleinreisende dürfen somit also auch kein Abwehrspray mit sich führen. „Die Waffen werden gegebenenfalls sichergestellt und können nach der EM wieder abgeholt werden“, teilt ein Beamter mit.
MM