INTERVIEW

Die Rolle meines Lebens

von Redaktion

TV-Star Janina Hartwig (63) wird in den nächsten Tagen erstmals Oma

Neue Liebe: Janina Hartwig und ihr Freund Alexander Putz. © Babirad/C. Stiefler

Spielten lange zusammen in „Um Himmels Willen“: Janina Hartwig und Fritz Wepper.

Haben zusammen Tochter Amelie: Miroslav Nemec und Janina Hartwig.

Tochter Amelie (re.), die aus der Beziehung von Janina Hartwig und Miroslav Nemec stammt, macht ihre Eltern zu stolzen Großeltern.

Freut sich schon sehr auf ihr Enkelkind: Die Schauspielerin Janina Hartwig. © API/V. Simon, J. Hartmann für BMW, Schneider-Press/W. Breiteneicher, PP/T. Furthmayr

Sie kann es kaum erwarten! Nachdem ihr Sohn David im vergangenen Jahr nach Wien gezogen ist, um dort zu studieren, wurde es ziemlich ruhig in Janina Hartwigs (63) Zuhause in München, in dem sie seit über 30 Jahren wohnt. Doch nun zieht bei Janina Hartwig wieder neues Leben ein. Denn die Schauspielerin wird in den nächsten Tagen zum ersten Mal Großmutter, wie sie am Rande der Premiere von „Oktoberfest – The Musical. Beinah wahr“ in Berlin unserer Zeitung verraten hat. Ein Gespräch über ihre neue Rolle.

Stehen Sie gerade vor der Kamera?

Ich drehe im Moment nicht, ich bereite mich gerade auf mein Oma-Dasein vor. In den nächsten Tagen werde ich nämlich Großmutter! Ich bin schon ganz aufgeregt. Ich liebe Kinder. Wäre ich nicht Schauspielerin geworden, hätte ich einen Beruf ergriffen, in dem ich mit Kindern zu tun gehabt hätte. Vielleicht wäre ich Erzieherin geworden, das hätte mir sicher auch Spaß gemacht.

Bekommt Ihr Sohn oder Ihre Tochter Nachwuchs?

Meine Tochter Amelie. David ist ja erst 20 Jahre alt und nach Wien gezogen, um zu studieren. Meine Tochter Amelie ist jetzt 36 Jahre alt und es kann jeden Moment losgehen. Ich habe in Berlin noch meine Mutter besucht und bin dann sofort wieder an der Seite meiner Tochter.

Wissen Sie, was es wird?

Amelie bekommt einen Jungen, meinen ersten Enkel-Sohn, ich freue mich total. Es ist ein schönes Gefühl, wenn die Familie größer wird. Und ich will Amelie natürlich unterstützen, wo ich kann. Ich glaube, Großmutter zu sein, wird meine schönste Rolle. Ich werde eine begeisterte Oma sein. Der Kleine hat auch schon einen Namen, aber den verrate ich noch nicht.

Sie sind ja wieder neu verliebt, in Alexander Putz, den Oberbürgermeister von Landshut…

Ja. Es entwickelt sich alles sehr schön. Wir sind jetzt seit einem Jahr ein Paar. Ich bin sehr glücklich und freue mich schon, wenn wir uns wiedersehen. Wir kannten uns zwar schon länger, weil wir ja in Landshut gedreht haben, aber gefunkt hat es erst im letzten Sommer bei einem historischen Fest, der „Landshuter Hochzeit“. Da haben wir länger miteinander gesprochen und das fühlte sich gleich gut und richtig an. Seitdem sind wir zusammen und glücklich.

Was ist Ihnen wichtig in einer Beziehung?

Miteinander reden ist sehr wichtig. Man muss immer im Austausch bleiben, damit sich gar nicht erst Konflikte aufstauen. Ansonsten finde ich, sollte man nicht versuchen, den Partner zu verändern, sondern ihn so nehmen, wie er ist. Jemanden ändern zu wollen, geht meistens schief. Man ist, wie man ist, deshalb ist es besser, sich zu verständigen.

Möchten Sie zusammenziehen?

Im Moment ist das nicht geplant. Er wohnt in Landshut, hat dort seine Arbeit, und ich bin in München. Wir pendeln und das funktioniert ganz wunderbar.

Sie sind jetzt 63 Jahre alt. Was empfinden Sie als positiv am Älterwerden?

Es ist eine ganze Menge Lebenserfahrung, die ich gesammelt habe. Inzwischen sehe ich viele Dinge gelassener. Es ist aber auch ein neues Lebensgefühl da. Ich muss akzeptieren, dass ich öfter mal an meine körperlichen Grenzen komme – und das, obwohl ich viel Sport mache. Ich gehe laufen, mache Yoga und gehe ins Fitness-Studio. Trotzdem merke ich aber, dass ich jetzt mehr Ruhephasen brauche.

Gönnen Sie sich diese Ruhepausen auch?

Ich mache jedes Jahr 14 Tage Ayurveda-Urlaub zur Entgiftung. Das ist meine ganz persönliche Auszeit für mich, die ich mir gönne. Dazu gehören auch gute Ernährung und Massagen – und eben ganz viel Ruhe. Danach fühle ich mich rundum gestärkt und kann meine Arbeit tun und somit auch wieder besser für alle da sein.


INTERVIEW: MARTINA MACK

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