IN KÜRZE

Asylunterkunft in früheren Büros

von Redaktion

Die Pläne für eine Neueröffnung des alten Commerzbank-Gebäudes an der Erwin-von-Kreibig-Straße als Geflüchtetenunterkunft werden immer konkreter. Wenn alles glatt läuft, sollen ab Sommer 2025 bis zu 500 Schutzsuchende in das ehemalige Bürogebäude einziehen können. Der Bezirksausschuss (BA) Schwabing-Freimann stimmte dem Vorhaben mit großer Mehrheit zu. „Persönlich finde ich es ja recht charmant, dass geflüchtete Menschen in so einem protzigen Bankgebäude unterkommen können“, sagte Barbara Epple (Grüne). Mit verbessertem Lärmschutz wolle man für gestiegene Aufenthaltsqualität an der Unterkunft sorgen. Der BA setzt sich zudem dafür ein, die Grünfläche vor dem Gebäude zeitnah zu renovieren. In die neue Unterkunft sollen schließlich Stück für Stück neue Bewohnerinnen und Bewohner einziehen: „Durch die stufenweise Belegung können wir sicherstellen, dass sich die Menschen gut im Viertel einleben können und beispielsweise die Kitas und Grundschulen mit der erhöhten Nachfrage zurechtkommen werden“, sagte Dorothea Wiepcke (CSU).
LSE

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