20 Euro Strafe mussten Geisterradler bei der Verkehrskontrolle in Neuperlach zahlen. © Hartmann
Die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern, war das Ziel einer Aktionswoche, die das Polizeipräsidium ausgerufen hatte. Bei Schwerpunktkontrollen von Auto- und Fahrradfahrern ging es um spezielle Themen, für die die Verkehrsteilnehmer sensibilisiert werden sollten. Wie in Neuperlach, wo Geisterradler 20 Euro Bußgeld zahlen mussten (wir berichteten). Bei der Aktion vor dem PEP fielen innerhalb weniger Stunden 37 Münchner negativ auf. Das geht aus der Bilanz hervor, die die Polizei zum Abschluss ihrer Sonderkontrollen zieht. Demnach ging es am Mittwoch in der Maxvorstadt um den Verkehrsschwerpunkt „Seitenabstand zu Fahrrädern“. Kontrolliert wurde von 13.30 bis 18.30 Uhr in der Hohenzollern-, Clemens- und Schellingstraße. „Generell hielt sich ein Großteil der Verkehrsteilnehmer an allen drei Kontrollörtlichkeiten an die rechtlichen Vorgaben“, teilt das Präsidium mit. 13-mal aber zogen Autos viel zu nah an den Radlern vorbei. Im Rahmen der Kontrollen haben die Beamten ganz genau hingeschaut und folgende Verstöße notiert: 16-mal das verbotswidrige Nutzen von Mobiltelefonen, elfmal die Missachtung des Rotlichts, ein fehlender Sicherheitsgurt, zweimal fuhren zu viele Personen auf einem Roller und vier Radfahrer wurden auf dem Gehweg erwischt. Auch in Neuperlach ging es nicht nur um Geisterradler. Die Beamten beanstandeten 34 Tempoverstöße, fünfmal missachteten Auto- und Fahrradfahrer sowie Fußgänger eine rote Ampel, 131 Autofahrer bekamen Strafen wegen falschen Parkens, einer war zugedröhnt unterwegs.
NAH