Roller-Arena zieht in die alte Eislaufhalle

von Redaktion

Gaudi auf Skates und Inlinern bis Ende des Jahres – 2025 Nutzung für Actionsport

Rollschuhe statt Schlittschuhe sind jetzt gefragt.

Die alte Eislaufhalle über dem Parkhaus wird zur Heimat für Retro-Trendsport. © Schlaf/Olympiapark

Was wird aus dem Eissportzentrum am Spiridon-Louis-Ring? Für die Trainingshalle über dem Parkhaus ist das Geheimnis jetzt gelüftet: In das einstige Zuhause der Münchner Eiskunstläufer zieht eine Rollschuh-Arena. Das verkündete gestern der Olympiapark. Demnach kann ab 20. September immer freitags und samstags „nach Herzenslust Rollschuh und Inlineskate gelaufen werden“. Am Nachmittag von 15 bis 18 Uhr soll es eine Laufzeit für jüngere Besucher und Familien geben, am Abend von 19 bis 22 Uhr eine Roller-Disco inklusive Musik und Licht-Show.

„Wir freuen uns, den Münchnerinnen und Münchnern mit unserer Roller-Arena ein neues Angebot machen zu können und sind gespannt, wie es angenommen wird. Es gibt ja seit einiger Zeit ein Revival der Roller-Discos aus den 70er- und 80er-Jahren“, sagt Olympiapark-Chefin Marion Schöne. Und weiter: „Die Roller-Arena ist eine sinnvolle und nachhaltige Nutzung der Halle, bis sie sich im nächsten Jahr zu einer Actionsport-Area verwandelt. Einbauten sind kaum nötig und die Infrastruktur noch aus der Eislaufzeit vorhanden.“

Die abgetaute ehemalige Eisfläche der Trainingshalle ist nach Einschätzung der Olympiapark GmbH bestens für Roll- und Inlineskating geeignet: Sie bietet auf 1800 Quadratmetern Fläche Platz für Rundläufe, Kunststücke und Sitzplätze. Der Eintritt soll nachmittags sechs und abends acht Euro kosten. Kinder unter sechs Jahren haben freien Zutritt. Die Tickets sind an der Tageskasse sowie ab Samstag, 7. September, online erhältlich (https://shop.olympiapark.de). Einen Rollschuh-Verleih gibt es auch, aber nur mit einem begrenzten Angebot an Leih-Rollschuhen. „Am besten ist es also, eigene Rollschuhe oder Inlineskates zum Tanz auf Rollen im Olympiapark mitzubringen“, raten die Betreiber.

Die Roller-Arena ist nur eine Zwischennutzung, die voraussichtlich bis Ende des Jahres 2024 geöffnet sein soll. 2025 wird die Trainingshalle dann zu einer neuen Freizeit-Arena für Actionsport umgerüstet. Es soll ein Parcours im Stil von „Ninja Warrior“ entstehen. Auch die Action-Arena werde aber nur eine Zwischennutzung sein, bis über die weitere Zukunft des Olympia-Eissportzentrums entschieden ist, heißt es vom Olympiapark. Der Bezirksausschuss Milbertshofen hatte beschlossen, die Halle weiter für Eiskunstlauf zu nutzen.
ISABEL WINKLBAUER

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