Mehr Parkplätze für E-Scooter in der Stadt

von Redaktion

In der Altstadt ist das Parken von E-Scootern nur auf gekennzeichneten Flächen erlaubt. © Jens Hartmann

Wer seinen geteilten E-Tretroller in der Altstadt abstellen will, kann dies nur auf speziell eingerichteten Abstellflächen tun, die das Mobilitätsreferat dort seit 2022 errichtet hat – mit dem Ziel, vor allem Gehwege sicherer und die Verfügbarkeit der Mikromobilitätsangebote planbarer zu gestalten. Und das kommt offenbar an.

Eine Online-Befragung, an der 703 Personen teilnahmen, belegt eine hohe Akzeptanz der Regelungen in der Altstadt. Etwa 78 Prozent der Befragten stehen ihnen positiv gegenüber, für die Einführung auch in anderen Stadtteilen sprachen sich rund 83 Prozent aus. Fast die Hälfte der Teilnehmer sieht persönliche Vorteile in den festgelegten Abstellflächen, während etwa 39 Prozent der Befragten die Abstellflächen neutral sehen und nur rund elf Prozent der Meinung sind, dass die Regelung für sie Nachteile – wie etwa eine weniger flexible Nutzung der Mikromobilitätsangebote – mit sich bringt. Zudem halten rund 76 Prozent die Maßnahme für mindestens etwas wirksam, 78 Prozent sind der Meinung, dass die Einführung der Regelung wichtig war. Eine Auswertung der Stadt zeigt zudem, dass 2023 neun von zehn Scootern in der Altstadt korrekt auf einer der neu eingerichteten Abstellflächen geparkt wurden. Von der Umfrage ermutigt, will das Mobilitätsreferat das Netz an Stellflächen rasch ausweiten – auf bis zu 675 Stück im gesamten Stadtgebiet. Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Der Fokus beim Ausbau der Abstellflächen wird auf stark frequentierten Bereichen liegen.“
MM

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