Patchwork-Familie: Sanders Freundin Rebecca hat schon eine Tochter, er zwei große Söhne. Sie alle lieben Romy. © Babirad/Stiefler, ABR/Rollitz
Da waren die Frisuren noch unterschiedlich. © Instagram
Erol Sander verbringt viel Zeit mit Tochter Romy. © Instagram
Schauspieler Erol Sander mit neuer Frisur, im Partnerlook mit Tochter Romy. © ABR-Pictures/Frank Rollitz
Die Haare sind ab! „Ich und meine Tochter Romy tragen jetzt Partnerlook. Sie hat auch kurze Haare und von hinten sehen wir uns ziemlich ähnlich“, sagt Schauspieler Erol Sander (55) und lacht. Er schwärmt von seinem fünf Monate alten Baby, zeigt ein Foto der Kleinen auf dem Handydisplay. Dunkle Haare, dunkle Augen. „Sie ist einfach perfekt“, jubelt der Papa stolz. Wenn Sander über seine Tochter spricht, leuchten seine Augen. „Mir geht es gut. Ich bin superglücklich!“
Wann immer es geht, verbringt der Fernsehstar Zeit mit Romy. „Wir haben das Glück, dass sie eigentlich sehr ruhig und ausgeglichen ist.“ Das freut auch MamaRebecca Oehlmann (36). Seit zweieinhalb Jahren sind sie und Erol Sander ein Paar. Kennengelernt haben sich beide bei der Arbeit. Beim Dreh zu „Alles was zählt“ funkte es zwischen dem Schauspieler und der Maskenbildnerin, die mittlerweile Sanders Management übernommen hat. „Irgendwann wollen wir auch heiraten.“ Doch nun genießen alle erst mal das Familienglück. Auch Oehlmanns achtjährige Tochter aus einer früheren Beziehung und Sanders Söhne Marlon (21) und Elyas (14), die bei ihrer Mutter Caroline Goddet (48) in Paris leben, haben ihre kleine Schwester ins Herz geschlossen. „Unser Patchwork-Familienleben läuft super“, sagt Sander. Auch der Kontakt mit seiner Ex-Frau, mit der er 26 Jahre zusammen war.
„Wir haben eine gute Kommunikation.“ Alle besuchen sich gegenseitig, feiern Geburtstage zusammen. „Erst letzte Woche waren Marlon und Elyas bei uns in Köln.“ Dort, am Kölner Stadtpark, wohnt Sander mit seiner kleinen Familie seit ein paar Monaten. Davor lebte er viele Jahre am Starnberger See. „Die Wohnung in Starnberg werde ich verkaufen, denn die brauchen wir nicht mehr. Sie ist viel zu groß für uns“, so Sander. „Ich habe auch noch eine Wohnung in München, die ich immer wieder nutze.“ Die wunderschöne Kölner Wohnung sei ein Glücksfall gewesen. „Sie ist ja auch das Nest fürs Baby. Unsere Tochter wird dort in den nächsten Jahren aufwachsen.“
Sander selbst ist dankbar für sein spätes Vater-Glück. „Das Baby war eine Entscheidung, die wir bewusst getroffen haben. Wir haben gesagt, wenn wir jetzt noch ein paar Jahre warten, ist es zu spät, denn ich bin jetzt eben auch schon in einem gewissen Alter.“ Ihre Entscheidung bereut haben er und seine Rebecca nicht. Im Gegenteil. „Wir sind überglücklich. Die Kleine ist einfach wunderbar.“
TERESA WINTER