Nervige Baustellen: Wie lange sie noch dauern

von Redaktion

Mobilitätsreferat skizziert Zeitplan für Lindwurm-Unterführung, Ludwigsbrücke und Altstadttunnel

Neuigkeiten zu städtischen Baustellen: Auf Anfrage unserer Zeitung skizziert das Mobilitätsreferat nun das voraussichtliche Ende von drei der nervigsten Verkehrsbehinderungen in München.

So soll die Tieferlegung der Lindwurmstraße unter der Eisenbahnunterführung bis August 2028 dauern. Derzeit können Fahrräder und Fußgänger in beide Richtungen passieren, Autos nur stadtauswärts. Eine Vollsperrung, wie es sie heuer von Juni bis August gab, soll noch mal von Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2025 kommen. Fußgänger werden dann wieder mit Shuttles auf die jeweils andere Seite transportiert, Radfahrer weichen über die Bavariastraße aus. Danach wird für Radler und Fußgänger erneut in beide Richtungen geöffnet, für Autos nur stadtauswärts. Die Gestaltung der Radwege hängt laut Mobilitätsreferat vom Beschluss des Stadtrats zur neuen Raumaufteilung in der Lindwurmstraße ab. Das Thema steht bei den Kommunalpolitikern am 25. September auf dem Plan.

An der Ludwigsbrücke soll es Ende dieses Jahres vorangehen – die Generalsanierung ist dann abgeschlossen. Als Erstes werden die Behelfsbrücken für Radfahrer und Fußgänger abgebaut. Danach werden Tram-Oberleitungen installiert, damit die Tram im ersten Quartal 2025 wieder über die Brücke fahren kann. Nach Restarbeiten werden alle Baustellenflächen bis Herbst 2025 abgebaut.

Am Altstadttunnel zwischen Von-der-Tann-Straße und Oskar-von-Miller-Ring soll die Oberfläche bis Ende 2025 wiederhergestellt sein. Ein paar Restbauarbeiten sollen Anfang 2026 noch stattfinden.
IWI

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