Die Feuerwehr sammelte die Teile ein. Das Gespann war zu hoch für die Unterführung. © Feuerwehr
Nichts ging mehr gestern morgen rund um den Hauptbahnhof. Weil ein Lkw in der Paul-Heyse-Unterführung stecken geblieben ist, haben sich mitten im Berufsverkehr lange Staus gebildet. Die Feuerwehr war über eine Stunde damit beschäftigt, die Fahrzeugteile im Tunnel einzusammeln.
Es war gegen Viertel nach sieben, als es in der Paul-Heyse-Unterführung krachte. Der Fahrer des 40-Tonners hatte sein Gespann wohl unterschätzt. „Die Höhe der Sattelmaschine hat zwar gepasst. Das Problem war hinten der Planenaufbau. Der ist hängen geblieben und abgerissen“, sagt ein Sprecher der Berufsfeuerwehr zu unserer Zeitung. Die Herausforderung für die Feuerwehr – kleinteilig: „Um den Aufbau wieder auf den Lkw zu bekommen, mussten wir die Einzelteile aufsammeln, teilweise zerkleinern und auf dem Sattelauflieger befestigen“, so der Sprecher.
Insgesamt 14 Feuerwehrleute seien an den Aufräumarbeiten beteiligt gewesen. „Die Trümmer waren auf der gesamten Fahrbahn verteilt.“ Die Folge: Stau auf ganzer Linie. Nach etwa einer Stunde waren die Straßen wieder frei, der Verkehr rollte wieder an. Der Fahrer des Lkw war unverletzt, er konnte die Fahrt mit seiner ramponierten Zugmaschine fortsetzen.
DANIELA POHL