Ein Skateboarder trainiert in der Olympia-Eishalle – 2013 fanden dort die X-Games statt. © imago
Im Gegensatz zur Paketposthalle ist dieses Projekt schon komplett in trockenen Tüchern: Die ehemalige Olympia-Eissporthalle wird zum Action-Zentrum, genauer: zum Olympia-Actionsportzentrum (OASZ) – als Zwischennutzung. Das hat der Stadtrat nun beschlossen und so das Konzept des Referats für Bildung und Sport genehmigt. Nächstes Jahr soll’s losgehen, Kosten für den Umbau der Ex-Eishalle: rund 1,6 Millionen Euro.
Dafür wird viel geboten: In die einstige Trainingshalle sollen künftig Bouldern, Parkour, Ninja-Warrior, Trampolin, Fitness und eine Bewegungslandschaft für Kinder locken. Im ehemaligen Eisstadion entstehen BMX- und Skateboard-Bowl (ca. 740 qm), BMX- und Skateboard-Halfpipe (ca. 230 qm), Dirtbike und BMX-Jumpline (ca. 430 qm), ein Mountainbike-Parcours (ca. 200 qm) und eine Multisportfläche. Damit gibt es Plätze für Basketball, Rollschuhdisco, Streetdance, Pumptrack und Events auf ca. 570 qm. Grünen-Stadtrat Florian Schönemann: „Das wird ein toller Ort für alle Sportbegeisterte. Wir wollen, dass hier alle trainieren, sich auspowern und Spaß haben können.“ Für die Zwischennutzung hat das Referat für Bildung und Sport nur die Sportarten geprüft, die nicht im derzeit gebauten Actionsportzentrum Pasing angeboten werden. Die beiden Stätten sollen sich ergänzen.
MBI