Die Bundespolizei nahm den aggressiven Mann in München fest. © symbolFoto Bundespolizei
Schock am Montagnachmittag gegen 17.30 Uhr im ICE 266 („Basel-Kurier“) kurz nach der Abfahrt im Hauptbahnhof. Vor dem Zwischenstopp in Pasing attackierte ein 33-jähriger Afghane einen DB-Zugbegleiter (34), der Passagiere kontrollieren wollte. Der Aggressor hatte keinen gültigen Fahrschein und baute sich bedrohlich vor dem Zugbegleiter auf – dieser entfernte sich, „ohne weitere Maßnahmen anzukündigen“, wie die Bundespolizei in ihrer Pressemitteilung schreibt.
Doch der 33-Jährige, der seit 2022 in Deutschland als Asylbewerber lebt, setzte dem DB-Mann nach und schlug ihm wiederholt mit der Faust auf den Hinterkopf. Das Opfer verspürte starke Kopfschmerzen und wurde vorsorglich vom Rettungsdienst in eine Münchner Klinik eingeliefert. Nähere Angaben zu den Verletzungen lagen bis zum Druck dieser Ausgabe nicht vor.
Mehrere Passagiere – unter anderem ein Polizist aus Baden-Württemberg – hielten den wohnsitzlosen Angreifer im ICE fest, bis die Polizei am Hauptbahnhof, wohin der Zug zurückkehrte, den Afghanen festnahm. Dieser hat nun eine Anzeige wegen Körperverletzung und Leistungs-Erschleichung im Gepäck.
MBI