Man kann das mit Fug und Recht so sagen: München ist die Hauptstadt der Pendler. Über 500 000 Menschen kommen laut Statistiken von ADAC und anderen Instituten täglich in die bayerische Landeshauptstadt – aus ganz Bayern, aber auch aus Berlin oder Hamburg. Die Anzahl der Oberbayern, die täglich zum Arbeiten in die Landeshauptstadt kommen, hat im vorigen Jahr zwar leicht abgenommen – allerdings auf extrem hohem Niveau. 2024 waren es 283 461 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die einen oberbayerischen Wohnsitz außerhalb der Stadt München hatten, aber innerhalb der Stadt arbeiteten. Im Jahr 2023 waren es minimal mehr, nämlich 283 551.
Etwa halb so viele Personen hatten den umgekehrten Weg: 2024 haben 149 293 Pendler in der Stadt München gewohnt, aber außerhalb (in Oberbayern) gearbeitet.
Etwa ein Viertel der Menschen, die aus Oberbayern in die Stadt reinpendeln, kommt aus dem Landkreis München. 2024 waren das 71 448 Pendler. Richtig viel los ist auch auf der Strecke nach Fürstenfeldbruck: Dieser Landkreis liegt mit 37 567 Personen und 13,3 Prozent auf Platz zwei der Einpendler-Statistik. Klar: Das strapaziert auch die Verkehrswege, sowohl Straße als auch Schiene – die Pendler können ein Lied davon singen.
Auf dem dritten Platz rangiert der Landkreis Dachau mit 28 909 Leuten, die in München arbeiten. Das Schlusslicht bilden Altötting (1660), Eichstätt (1587) und das Berchtesgadener Land (989). Mehr Details finden Sie in der Tabelle
Aus der Stadt raus fahren die meisten Menschen ebenfalls nach Unterhaching, Grünwald & Co., also in den Landkreis, zum Arbeiten. 2024 waren es 59 Prozent und damit 88 094 Menschen (2023: 59,9 Prozent). Auf dem zweiten Platz der Auspendler liegt Fürstenfeldbruck mit 10 347 Menschen und damit fast gleichauf mit Freising, wohin 10 306 Menschen zum Arbeiten fahren. Auf den letzten Plätzen liegen Neuburg-Schrobenhausen (338), Altötting (314) und das Berchtesgadener Land (152).
SKA