IN KÜRZE

Ärger über langes Frühlingsfest

von Redaktion

Das Münchner Frühlingsfest feiert 2026 sein 60-jähriges Bestehen. Deshalb darf es eine Woche länger stattfinden. Der Beginn des beliebten Festes auf der Theresienwiese wird um eine Woche nach vorne auf den 17. April 2026 verschoben. Der Bezirksausschuss (BA) Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt findet wenig Gefallen an der Verlängerung. „60 Jahre ist ja kein besonderes Jubiläum“, sagte Martin Ruckert (CSU). „Dann wird man wahrscheinlich auch drei Wochen zu 70, 75, 80 Jahren Frühlingfest feiern wollen. Wir schätzen es nicht, wenn die Theresienwiese solange belegt ist und die Anwohner auf diese Freizeitfläche verzichten müssen. Wenn es einmalig 2026 bei drei Wochen bleibt, dann haben wir damit überhaupt kein Problem.“ Auch andere Lokalpolitiker beklagen, dass Ausnahmen und zusätzliche Veranstaltungen auf der Theresienwiese leider die Regel seien. „Es ist ein Fass ohne Boden“, meinte Franz Bruckmeir (SPD). „Auch die Oide Wiesn beispielsweise war zunächst nur einmalig gedacht.“ Außerdem ärgern sich die Lokalpolitiker, dass die Entscheidung für drei Wochen Frühlingsfest völlig an ihnen vorbei beschlossen wurde.
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