Es gibt auch noch positive Nachrichten im Zusammenhang mit der Münchner Wohnen (MüWo). Mit einem kleinen Fest im Innenhof der neuen Wohnanlage an der Helmut-Schmidt-Allee haben die städtischen Wohnungsbauer die pünktliche Fertigstellung von zwei neuen Wohngroßprojekten in Freiham gefeiert. Seit 2021 sind westlich der zentralen Aubinger Allee 461 neue Wohnungen entstanden.
Die Vermietung der neuen Wohnungen läuft auf Hochtouren, viele neue Mieter sind bereits eingezogen. Im Durchschnitt liegt die Miete bei der Münchner Wohnen in Freiham bei 10,46 Euro pro Quadratmeter kalt. Die Wohnungen werden nahezu ausschließlich über das „SOWON“-Portal beim Amt für Wohnen und Migration vergeben. Etwa die Hälfte der Wohnungen in den beiden fertiggestellten Projekten wird nach Einkommensorientierter Förderung vermietet (EOF), dazu kommen Wohnungen nach München-Modell-Miete sowie im Konzeptionellen Mietwohnungsbau (KMB).
Zudem sind neun Plätze für eine betreute Wohngemeinschaft der Lebenshilfe München sowie ein Haus für Kinder entstanden. Der Katholische Männerfürsorgeverein betreibt auf dem Areal ein Wohnheim für wohnungslose und alleinstehende Männer mit 55 Apartments. Seit Baubeginn 2021 hat die Münchner Wohnen in beide Wohnprojekte einen dreistelligen Millionenbetrag investiert. Insgesamt schafft die MüWo im ersten Abschnitt von Freiham etwa 2400 Wohnungen für 6000 Mieter. Bis auf zwei Projekte sind fast alle neuen Gebäude des Unternehmens bezogen oder kurz vor Bezug.
SKA