Abheben bei Munich Mash

von Redaktion

Ende Juni wird der Olympiapark wieder zum Actionsport-Brennpunkt

Das Mash im Olympiapark: Im Vorjahr lockte das Sport-Festival über 100000 Besucher an. © imago

Die BMX-Athleten springen durch die Luft, nebenan warten schon die Skateboarder auf ihren Auftritt, Wakeboarder werden mit einer Seilbahn über den Olympiasee gezogen und versuchen waghalsige Tricks – seit elf Jahren sind das ganz normale Szenen im Olympiapark, zumindest am letzten Juni-Wochenende. Das „Munich Mash“ lockt vom 27. bis 29. Juni wieder die Massen an.

Nicht zum Abheben ist die finanzielle Situation. „Der Geld-Topf wird immer knapper“, sagt Marion Schöne, Geschäftsführerin der Olympiapark GmbH. Dennoch soll das Actionsport-Festival kostenlos bleiben. „Wenn wir jetzt Eintritt verlangen, müssen wir das gesamte Gelände einzäunen, brauchen viel mehr Security, und der Stimmung wäre es auch abträglich“, sagt Schöne. Immerhin lockte das Festival 2024 fast 100 000 Zuschauer an.

Momentan finanziert sich das Event vor allem durch seine Sponsoren wie die Stadt München oder Pepsi. Heuer sollen aber die sportlichen Wettkämpfe etwas kleiner ausfallen. Während die Gründungssportarten BMX, Skateboard und Wakeboard erhalten bleiben, wird auf Nebenveranstaltungen wie etwa Breakdance verzichtet.

Für Andy Zeiss, den sportlichen Leiter und Organisator des BMX-Wettbewerbs, ist das nicht weiter schlimm. „Ich bin von Anfang an dabei, und es ändert sich immer etwas.“ Das seien „kleine Stellschrauben“, die nachjustiert würden. Fürs Festival-Team hat‘s auch etwas Positives: „Das ist auch Mash. Irgendwo macht es doch die Actionsportarten aus, dass sich was verändert. Beim Fußball ist das Feld immer gleich lang, bei uns kann sich auch mal was verändern.“ Infos: munich-mash.com.D. KORBER

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