36 Schüler, ein Lehrer und eine Betreuungsperson – sie alle sind am Donnerstagmittag an der Mittelschule an der Franz-Nißl-Straße (Allach) durch Reizgas verletzt worden (wir berichteten). Damit sind noch mehr Personen zu Schaden gekommen als ursprünglich vermeldet. Zunächst ging die Feuerwehr von 17 Verletzten aus. Acht Schüler mussten ins Krankenhaus. Sie klagten über Augen- und Atembeschwerden sowie Husten. Die Polizei geht davon aus, dass Reizgas in der Schule versprüht wurde. Das Gebäude musste daher am Donnerstag geräumt werden. Ermittelt wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Ein Gasaustritt oder sonstiger Chemieunfall könne ausgeschlossen werden, hieß es. Feuerwehrleute konnten nach eigenen Angaben in der Schule keinen gefährlichen Stoff mehr messen. Wer hinter der gefährlichen Attacke steckt, ist weiterhin unklar. MM