Uli Hoeneß eröffnet Bolzplatz

von Redaktion

Bayern-Legende am Samstag im Alten Botanischen Garten zu Gast

Kommt am Samstag: Bayern-Legende Uli Hoeneß.

Frische Farbe für den Alten Botanischen Garten: Am Samstag wird der neue Bolzplatz mit prominenter Unterstützung eröffnet. © Gautier, dpa

Fußball ist sein Leben – jetzt ist Uli Hoeneß (73) wieder in Sachen Kicken unterwegs. Am Samstag, 11 Uhr, kommt der Ehrenpräsident des FC Bayern zur Eröffnung des neuen Bolzplatzes im Alten Botanischen Garten.

Der wurde in den vergangenen Monaten mitten im ehemaligen Problempark aufgebaut – mit Zaun drumherum und hellgrünem Kunstrasen. Der Sportplatz ist Teil der Stadtstrategie gegen Kriminalität in der Grünanlage. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will, dass wieder mehr Münchner den Park besuchen und so eine angenehme Atmosphäre schaffen. Neben dem Bolzplatz gibt es deshalb auch einen Biergarten am Neptunbrunnen. Ein Skatepark am Karl-Stützel-Platz ist gerade in Arbeit.

Laut OB Reiter geht die Strategie auf. Der Park sei wieder sicherer geworden. „Die Menschen halten sich wieder gern hier auf, fühlen sich sicher, weil der Park wieder echte Aufenthaltsqualität hat. Und damit das so bleibt und der Alte Botanische Garten auch dauerhaft belebt bleibt, haben wir gemeinsam mit dem FC Bayern und der Dominik-Brunner-Stiftung attraktive neue Sportmöglichkeiten hier geschaffen“– nämlich den Bolzplatz, dazu den Skatepark und ein Basketballfeld. Reiter: „Dieser Kraftakt konnte nur gelingen, weil hier viele Akteure an einem Strang gezogen haben. Deshalb freue ich mich, dass zur Eröffnung am Samstag neben anderen auch Polizeipräsident Thomas Hampel und der Ehrenpräsident des FC-Bayern München, Uli Hoeneß mit dabei sein werden!“

Der Alte Botanische Garten hatte sich in der Vergangenheit mehr und mehr zur No-Go-Area entwickelt: Dealer und Junkies überall, dazu immer mehr Gewalt. OB Reiter krempelte den Park daraufhin um, ließ Büsche und Bäume stutzen, mehr Lampen installieren und öfter reinigen. Polizei und Kommunaler Außendienst patrouillierten täglich – unterstützt von Kameras der Polizei. Seit Anfang des Jahres gilt hier zudem ein Verbot von Alkohol, Waffen und Cannabis. THOMAS GAUTIER

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