Mini-München hat eine neue Bleibe. CSU-OB-Kandidat Clemens Baumgärtner, Vertreter von Mini-München, die CSU-Stadtratsfraktion, der Investor der Paketposthalle, die Büschl Unternehmensgruppe und der Paketposthallen-Hauptmieter, Michael Kern, haben sich geeinigt. Mini-München erhält einen Unter-Mietvertrag von Michael Kern für einen Teil der Paketposthalle (Briefposthalle) zu günstigen Konditionen.
Mini-München findet seit 1979 alle zwei Jahre statt. In einer Modellstadt kommen in den Sommerferien für drei Wochen Kinder im Alter von sieben bis 15 Jahren an die Macht: Sie übernehmen Berufe, wählen einen Stadtrat und ein Stadtoberhaupt, führen Haushaltsberatungen, organisieren Verkehr und Verwaltung, gründen Unternehmen oder gestalten ein Kulturprogramm. Bis zu 2000 Kinder besuchen das Programm täglich.
Finanziell war Mini-München 2026 schon gesichert. Doch seit dem Verlust der früheren Event-Arena im Olympiapark 2012 muss Mini-München jedes Mal aufs Neue eine passende Fläche finden. Das ist jetzt erst einmal vorbei.
„Mini-München ist nicht nur ein großartiges Ferienprogramm, es ist ein Ort gelebter Demokratie, an dem Kinder Verantwortung und Teilhabe ganz persönlich und hautnah erleben“, sagt Baumgärtner. „Ich danke allen, die an einer so guten Lösung der Flächenfrage so erfolgreich mitgewirkt haben, insbesondere dem neuen Vermieter, der Büschl Unternehmensgruppe.“ Als Vater von zwei Kindern wisse er, wie wertvoll Mini-München für junge Menschen ist, sagt Kern. „Umso mehr freut es mich, dieses wunderbare Projekt im Pineapple Park willkommen heißen zu dürfen.“
„Dass sich mitten in der Stadt Räume öffnen, dazu braucht es mutige Leute“, ergänzt Margit Maschek-Grüneisl vom für Mini-München zuständigen Verein „Kultur & Spielraum“. „Und für Kinder ist es eines der wichtigsten Signale, dass diese Räume für sie sind.“SKA