Diese Woche wurde es offiziell verkündet: Stephan Zinner löst Maxi Schafroth als Fastenprediger auf dem Nockherberg ab (wir berichteten). Nun äußerte sich Schafroth in der Augsburger Allgemeinen dazu.
Dass er nach sieben Jahren als Derblecker draußen ist, sei schade, er hätte gerne noch eine Runde gedreht. „Auch um gemeinsam mit der Brauerei zu zeigen, dass man sich angesichts des Gegenwinds den Schneid nicht abkaufen lassen will“, zitiert ihn die Zeitung. Schafroth sei weder beleidigt noch zornig. „Aber ich hätte es mutiger gefunden, weiterzumachen. Dadurch würde die Veranstaltung ja sogar gewinnen.“ Zur Frage, ob er die scharfe Rede bereue, sagt der Kabarettist: „Ich kann die Rede gar nicht anders halten.“
Haben etwa die Politiker, die er angegriffen hatte, dafür gesorgt, dass er nicht weitermachen darf? Auf diese Frage versichert der 40-Jährige, ihm sei diesbezüglich nichts zu Ohren gekommen. „Vielleicht wird König Markus da überschätzt.“ Schafroth betont, nicht nur Gegenwind, sondern auch viel Zuspruch geerntet zu haben.AST