Das Stadtgedächtnis Münchens, die Monacensia, ist um einen Vorlass reicher – den der Schriftstellerin, Filmemacherin und feministischen Aktivistin Luisa Francia, die 1949 in Grafing geboren wurde. Die Vertreterin der „Neuen Frauenbewegung“ setzte sich u. a. für die Legalisierung von Schwangerschafts-Abbrüchen und gegen häusliche Gewalt ein. Sie pflegte Briefverkehr mit u. a. Herbert Achternbusch und Sepp Bierbichler. Das Literaturarchiv im Hildebrandhaus dokumentiert gezielt weibliches Kulturerbe sowie Exil-, mehrsprachige und subkulturelle Literatur.MM