Gefälschte Sprachzertifikate

von Redaktion

Deutschlandweit steigt die Zahl gefälschter Sprachzertifikate, die Kunden bei der Ausländerbehörde einreichen, um Aufenthaltstitel und Einbürgerungsurkunden zu erhalten. Das betrifft auch das Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR), wo allein heuer über 70 Fälle registriert wurden. Um vor kriminellen Angeboten im Internet zu schützen, warnt das KVR davor, gefälschte Sprachzertifikate oder andere Dokumente zu kaufen, und klärt über die Konsequenzen auf. Alle Sachbearbeiter haben einen Praxisleitfaden mit Checklisten und Vergleichsdokumenten. Bei der Regierung von Oberbayern wurde mittlerweile angeregt, ein einheitliches digitales Verfahren zur Verifizierung von Sprachzertifikaten zu etablieren, um Fälschungen zu erschweren.MM

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