Obacht vor K.o.-Tropfen! Allein auf dem vergangenen Oktoberfest wurden von „Safe Space für Mädchen und Frauen“ zwölf Verdachtsfälle registriert – fast doppelt so viele wie 2023 (sieben). Deshalb werden heuer spezielle Flyer veröffentlicht, um potenzielle Opfer über die Wirkweise der Tropfen und über Notfallmaßnahmen zu informieren. Präventionsexpertin Manuela Soller: „Auch stark alkoholisierte Menschen können Opfer von K.o.-Tropfen werden. Alkohol schließt eine zusätzliche Vergiftung nicht aus – im Gegenteil.“ Typische Symptome sind plötzliche Müdigkeit, starker Schwindel, Verwirrtheit, Gedächtnisverlust oder motorische Einschränkungen. Am „Safe Space“ steht ein geschultes Team aus Beraterinnen und ehrenamtlichen Helferinnen bereit. Das Angebot ist kostenlos. Zu finden hinter dem Schottenhamelzelt (Eingang „Erste Hilfe“). Geholfen wird auch, wenn man Freunde, Schlüssel oder die Orientierung verloren hat.MBI