Verdächtige identifiziert

von Redaktion

Vergewaltigung am Stachus: Gesuchter (17) stellt sich

Erfolg durch Öffentlichkeitsfahndung: Mit diesen Bildern wurden die Tatverdächtigen gesucht. © Polizei

Schneller Fahndungserfolg für die Polizei nach einer angezeigten Vergewaltigung am Stachus: Nur wenige Stunden nachdem das Präsidium per Öffentlichkeitsfahndung nach den beiden Tatverdächtigen gefahndet hat, meldete sich einer der Gesuchten am Abend bei der Inspektion in Freising. Er nannte den Beamten auch den Namen seines ebenfalls gesuchten Freundes. Zu dem Tatvorwurf schwieg er laut Polizei. Bei den beiden Jugendlichen handelt es sich um Afghanen im Alter von 15 und 17 Jahren.

Die Jugendlichen, die im Landkreis München und im Landkreis Freising leben, wurden nach den polizeilichen Maßnahmen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Ein Haftbefehl konnte nach Angaben der Ermittler nicht erwirkt werden, da die rechtlichen Voraussetzungen dafür nicht vorlagen.

Die Tat hatte sich am späten Abend des 30. Mai ereignet, nachdem die 17-Jährige die beiden Jugendlichen am Stachusbrunnen kennengelernt hatte. Gemeinsam waren sie in eine Tiefgarage gegangen, wo es laut Polizei zu der Vergewaltigung gekommen sein soll. Am Folgetag erstattete die Jugendliche Anzeige. NAH

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