Ärger um Altkleidercontainer

von Redaktion

Viele Münchner ärgern sich über überfüllte und verschmutzte Wertstoffinseln. „Vermüllung rund um die öffentlich zugänglichen Wertstoffinseln ist schon lange ein Problem“, sagt Freie-Wähler-Stadtrat Hans-Peter Mehling. In letzter Zeit falle aber auch auf, dass längst nicht mehr nur Glas- und Plastikcontainer, sondern auch Altkleidercontainer überquellen.

In einem Antrag fordert Mehling jetzt den Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) auf, beim Abfallwirtschaftsbetrieb München auf Lösungen zu drängen. Der AWM unterhält mehrere Altkleidercontainer, es gibt allerdings auch private Anbieter. 2023 hat der städtische Betrieb 5282 Tonnen Altkleider gesammelt. Bundesweit waren es laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes rund 175 000 Tonnen Textil- und Bekleidungsabfälle. Tendenz: steigend.

Laut Mehling habe sich bereits im Sommer das Problem offenbart, dass die Container nicht mehr ausreichen würden. „Bergeweise Klamotten landeten auf der Straße“, schildert Mehling seine Beobachtungen. In dem Antrag wird der AWM aufgefordert, für mehr Sauberkeit und häufigere Leerungen zu sorgen. Zudem soll eine stichprobenartige Überwachung der Container geprüft werden. Dies könne dann auch als Vorbild für die Entsorgungsunternehmen Remondis und Wittmann dienen, die für viele Wertstoffinseln im Stadtgebiet zuständig sind.SKA

Artikel 4 von 11