„Klimakleber-Pater“ vor Gericht

von Redaktion

Pater Jörg Alt bei einer Klebe-Aktion am Stachus. © C. Wölfel

Er stand mehrfach vor Gericht und war auch schon im Gefängnis. Jetzt muss sich der Jesuit Jörg Alt am kommenden Donnerstag vor dem Amtsgericht München erneut für eine Straßenblockade verantworten. In der Verhandlung geht es um eine Blockade am 1. September 2023 vor dem bayerischen Verkehrsministerium und der Staatskanzlei, wie Alt selbst mitteilte. Nach eigenen Angaben verlas der Nürnberger Jesuitenpater bei der Aktion Teile der Botschaft von Papst Franziskus zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung. Diesen begeht die katholische Kirche am 1. September.

Der Jesuit verbüßte wegen seiner Beteiligung an Klimaprotesten im Frühjahr 2025 eine 25-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Nürnberg. Zuvor hatte er sich geweigert, stattdessen eine Strafe von 500 Euro zu zahlen oder soziale Arbeit zu verrichten. Nach seiner Entlassung übte Alt scharfe Kritik an den Haftbedingungen in deutschen Gefängnissen.KNA

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