Eisbachwelle: Immer noch keine Spur

von Redaktion

Kräftig plätscherndes Wasser statt Welle. So sieht es auch am Freitag an der Eisbachwelle im Englischen Garten aus. Nur wenige Fußgänger haben an diesem kalten Freitagmittag ihren Weg zur vermeintlichen Welle gefunden. Ein kurzes Foto, dann schnell weiter. Viel gibt es eh nicht zu sehen, wie auch unsere Zeitung vor Ort feststellt. Donnerstagvormittag führten Wasserbau-Spezialisten der Helmut-Schmidt-Universität aus Hamburg Messungen zum Strömungsverlauf und zum Untergrund der Eisbachwelle durch (wir berichteten). Doch am Freitag: keine Surfer, keine Forscher. Die Ergebnisse müssten nun erst mal analysiert werden, teilt das Baureferat mit. Gründe für die verschwundene Welle seien laut Wasserbau-Professor Mario Oertel das Zusammenspiel aus der aktuellen Durchflussmenge und dem Unterwasserstand. Nach jeder Änderung am Unterwassersystem müsse abgewartet werden, wie sich die Abflüsse und Wasserstände einstellen. Wie berichtet war die Welle nach der Bachauskehr verschwunden. Als das Wasser wieder in den Eisbach geleitet wurde, blieb sie zur Überraschung aller Beteiligten einfach aus.SAM

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