Die Polizei hat eine Schwedin hinter Gitter gebracht, die als dringend tatverdächtig gilt, für den Tod einer Obdachlosen verantwortlich zu sein. Wie berichtet, war die Leiche der Frau in der Nacht zu Dienstag in einem abgebrannten Obdachlosen-Lager gefunden worden. Wie es jetzt aus dem Präsidium heißt, gab es in dem Fall eine Zeugin, die sich am späten Montagabend in Tatortnähe aufgehalten hatte. Bei ihr klickten am Donnerstagabend die Handschellen. Die Tatverdächtige ist 28 Jahre alt und selbst obdachlos.
Laut Polizeisprecher Thomas Schelshorn hat sie mit der Toten in der provisorischen Behausung länger zusammengelebt. Inzwischen liegt den Ermittlern das Ergebnis des DNA-Abgleichs vor: Bei der Toten handelt es sich um eine 32-jährige Polin, die der Polizei bereits bekannt war. Gleiches gilt für die Schwedin. Welche Taten die Frauen in der Vergangenheit begangen haben, lässt Schelshorn offen. Aus „aus ermittlungstaktischen Gründen“ macht er auch keine Aussage zum Ergebnis der Obduktion. Wie die Polin ums Leben gekommen ist, etwa durch stumpfe Gewalt auf den Kopf oder Messerstiche, bleibt so weiter unklar. Die Schwedin äußert sich wiederum nicht mehr zu den Geschehnissen vom späten Montagabend. Anwohner hatten um kurz vor Mitternacht das Feuer gemeldet.NAH