INTERVIEW

Max-imal heiß aufs Eis

von Redaktion

Holiday on Ice in der Olympiahalle – Popstar Max Giesinger im Gespräch

Akrobatik pur erwartet die Besucher der Show.

Mittendrin beim Spektakel: Popstar Max Giesinger als musikalischer Gast. © Lukas Schulze (2)

Vom 2. bis 4. Januar ist die berühmte Eisrevue „Holiday on Ice in der Olympiahalle zu sehen: „Cinema of Dreams“ heißt das Programm, in dem laut den Veranstaltern „noch nie so groß gedacht wurde: Flying- und Bungee-Elemente, spektakuläre Aerial Acts und eine Vielzahl aufwendiger Spezialeffekte lassen das Publikum in eine neue Dimension eintauchen.“ Erstklassige Eiskunstläufer in traumhaften Kostümen, inspiriert von Hollywood-Filmen, sind natürlich das A und O. Ein besonderer Stargast tritt am 2. Januar auf: Popstar Max Giesinger (37) singt auf der Holiday-on-Ice-Bühne. Wir haben ihn vorab interviewt.

Herr Giesinger, haben Sie eine besondere Beziehung zum Eislaufen?

Ich bin früher selber viel Schlittschuh gefahren. Als Schüler bin ich sonntags mit Freunden immer zum großen Single-Abend auf die Eisbahn. Jeder bekam eine Nummer auf den Rücken, sodass man ihm eine Nachricht am DJ-Pult hinterlassen konnte, wenn man ihn oder sie toll fand. Mir hat aber nie jemand geschrieben.

Das glauben wir nicht!

Doch, doch. Damals, mit 14, war ich eher unauffällig. Inzwischen bin ich seit 13 Jahren nicht mehr gelaufen. Das letzte Mal war vor dem Rockefeller Center in New York. Ich würde ganz schön dilettantisch auf dem Eis aussehen.

Kennen Sie irgendwelche berühmten Eiskunstläufer?

Katarina Witt natürlich! Sie ist doch für uns alle die Größte.

Die aktuelle Holiday-on-Ice-Show heißt „Cinema of Dreams“. Gehen Sie gerne ins Kino?

Oh ja, die Leidenschaft ist wieder aufgeflammt seit diesem Jahr. Ich gehe zu Hause in Hamburg öfter in die neue Astor Film Lounge in der Speicherstadt. Man kann dort Essen an den Tisch bestellen. Dort hab ich mir zum Beispiel den Bob-Dylan-Film reingezogen, und auch den Robbie-Williams-Film „Better Man“. Ich fand das mit dem Affen ganz cool gemacht. Das hat mich berührt. Ich bin mit seiner Musik und seinen Höhen und Tiefen aufgewachsen.

Gibt es bald vielleicht einen Film über Max Giesinger?

Ich hoffe doch! Wenn ich mir Mühe gebe und noch ein paar mehr Hits und Skandale bringe, sollte das klappen.

Was sehen und hören die Zuschauer bei Holiday on Ice von Ihnen?

Ich singe zwei Songs. „Wenn sie tanzt“ am Klavier, dazu zeigt dann ein Eiskunstlauf-Paar ein Duett auf dem Eis. Außerdem spiele ich den Song „Butterfly Effect“ vom neuen Album. Da geht die Party auf dem Eis dann richtig ab.

Womit sind Sie sonst gerade beschäftigt?

Nächstes Jahr sind viele Festivals eingeplant, fürs Fernsehen noch nichts. Wir sehen uns also auf jeden Fall live!

INT.: ISABEL WINKLBAUER

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