Hunderte Polizisten im Einsatz

von Redaktion

Jahreswechsel in der Innenstadt: Inspektionen rüsten personell auf

Martin Eisele, Einsatzleiter der Polizei an Silvester. © nah

Über 700 Einsätze musste die Polizei an Silvester 2024 bewältigen. Eine Nacht, aus der das Präsidium Lehren gezogen hat. „Wir haben uns anders aufgestellt und sind flexibler“, sagte Martin Eisele, der heuer den Einsatz zum Jahreswechsel leitet. Neu ist neben der Partymeile auf der Ludwigstraße der Böller-Schutzbereich am Tierpark. Um allen Herausforderungen Herr zu werden, erhalten die Inspektionen Unterstützung von den Münchner Einsatzhundertschaften sowie der Bereitschaftspolizei. Eisele stehen Kräfte in einem „niedrigen dreistelligen Bereich“ zur Verfügung. Wie viele hundert Polizisten konkret unterwegs sind, lässt er aber bewusst offen.

Klar ist, dass die Inspektionen personell aufgestockt werden. Die Beamten sind dabei auch zivil im Einsatz: Schwerpunkte sind die Innenstadt und die bekannten Brennpunkte. Wie berichtet, kam es 2024 zu heiklen Szenen auf der Wittelsbacher Brücke. Dort hatte sich eine Menschenmenge gebildet, aus der heraus Vermummte Glasflaschen und Böller auf Beamte geworfen hatten. Bilder, die man eher aus Berlin kennt. Präsidiumssprecher Thomas Schelshorn stellt aber klar: „Wir haben hier keine Verhältnisse wie in anderen Städten.“ Dass das so bleibt, sei erklärtes Ziel der Polizei. NAH

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