Mietspiegel 2027: Stadt startet mit der Datenerhebung

von Redaktion

Die Stadt startet Anfang Januar mit der Datenerhebung für den Mietspiegel 2027. Rund 30 000 Münchner Haushalte erhalten nach dem Zufallsprinzip Post vom beauftragten Marktforschungsinstitut Kantar, um diejenigen Wohnungen zu ermitteln, die in den Mietspiegel Eingang finden dürfen. Mit dem Mietspiegel können sich Bürger laut Sozialreferentin Dorothee Schiwy (SPD) „schnell und zuverlässig informieren, ob die Miethöhe ihrer Wohnung zulässig ist“. Gerade in Ballungsräumen wie München sei er ein wichtiges Instrument für die Einhaltung der Mietpreisbremse. Die Miethöhe darf bei Abschluss eines neuen Mietvertrags in der Regel nur um maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Miete liegen. Laut Gesetz können im Mietspiegel nur Wohnungen berücksichtigt werden, deren letzte Mietpreisänderung nicht mehr als sechs Jahre zurückliegt.

Die Befragung der Mieter läuft bis Ende April 2026. Es besteht Auskunftspflicht. Die erhobenen Daten zur Wohnung werden laut Stadt ausschließlich in anonymisierter Form ausgewertet und unterliegen dem Datenschutz. Den derzeit gültigen Mietspiegel 2025 findet man unter www.mietspiegelmuenchen.de.KV

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