Brennpunkte sollen sicherer werden

von Redaktion

Innenminister will mehr Kameras und Polizisten einsetzen

Am Stachus gibt es bereits eine Videoüberwachung. © Schlaf

Bayern setzt für 2026 auf eine harte Hand in der öffentlichen Sicherheit. „Sicherheit durch Stärke heißt unsere Strategie 2026. Wir bekämpfen Kriminalität besonders an Brennpunkten wie Bahnhöfen oder Innenstädten mit vielfältigen polizeilichen Maßnahmen“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag laut Mitteilung seines Ministeriums bei einer Pressekonferenz in Nürnberg.

Hinzukommen sollen weitere Investitionen in den Sach- und Personalhaushalt der Polizei sowie eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bundeswehr. Technische Fähigkeiten und personelle Ressourcen sollen im Bereich der Drohnenabwehr und -detektion ausgebaut werden. Wichtig für den Erfolg bayerischer Sicherheitspolitik werde auch die Fortsetzung der Migrationswende sein, sagte Herrmann.

Ein Meilenstein für mehr Sicherheit und bessere Kontrolle an den Außengrenzen der EU sei dabei das „Entry-Exit-System“, dessen Inbetriebnahme an den bayerischen Flughäfen Memmingen und Nürnberg für Ende Januar vorgesehen sei. Dieses System erfasst Einreisen und Ausreisen von Drittstaatsangehörigen digital. Der Neuzugang von Asylbewerbern habe sich gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert, sagte der Innenminister. Er wolle diesen Kurs fortsetzen, so Herrmann weiter.

Für den Ausbau der polizeilichen Videoüberwachung investiere Bayern derzeit 3,8 Millionen Euro. „Hiermit werden nicht nur neue Kameras angeschafft, sondern die Videoinfrastruktur der Polizei an die fortschreitende Digitalisierung angepasst“, so Herrmann. In München gibt es am Stachus bereits eine Videoüberwachung.DPA

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