Jetzt ist MU-SI drin!

von Redaktion

Kecke Kombinationen – Vorschläge fürs neue Kfz-Kennzeichen München-Land

Neues Kennzeichen: MU gibt’s jetzt im Landkreis. © IMAGO

Wer im Landkreis München daheim ist, kann ab 19. Januar mit einem neuen Kfz-Kennzeichen herumfahren. Nicht mehr „M“ oder „MUC“, sondern „MU“. Für 10,20 Euro Extra-Gebühr kann man diese Start-Buchstaben künftig haben. Weil viele Menschen gerne Wortspiele auf dem Nummernschild haben: Hier ein paar lustige Anregungen.

MU-SI: Und die Musi spielt dazu, etwa täglich Volksmusik im Hofbräuhaus. Der Bayerische Blasmusikverband rechnet mit über 2500 Blasorchestern im Freistaat.

MU-SK: Eines seiner Kinder nennt er „X Æ A-Xii“, er war der beste Freund und ist nun der reichste Feind von Donald Trump, und nicht jeder möchte den Elon Musk (derzeitiges geschätztes Vermögen in Euro: 611 Milliarden) wohl vorn und hinten am Auto haben.

MU-RR: Die einen denken an die Metzgerei-Kette Vinzenzmurr, die Poetischen an ETA Hoffmanns fantastischen Roman „Lebens-Ansichten des Katers Murr“ von 1819. Um den großartigen Schinken zu verschlingen, helfen ein paar Leberkassemmeln.

MU-FF: Die Alt-68er denken an den „Muff von 1000 Jahren unter den Talaren“, die Mehrheit aber wohl gerade derzeit an die flauschigen Handwärmer.

MU-CK: Etwas für Märchenfreunde. Vor genau 200 Jahren hat Wilhelm Hauff „Die Geschichte vom kleinen Muck“ aufgeschrieben. Damit die heutigen Kinder nicht verstört werden, werden orientalische Unmöglichkeiten entschärft.

MU-H: Ein paar Münchner soll es noch geben, die bei dieser Buchstabenkombination zuerst ans „Musikalische Unterholz“ denken – jene legendäre (Anfang der 1970er gegründete) musikalische Kleinkunstbühne, wo z. B. Konstantin Wecker und Hans Söllner ihre ersten Schritte taten. Die meisten dürften allerdings an die Laute der Kuh denken.

MU-CA: Der ist für Insider, für Museums-Menschen, die bisweilen im Streetart-Tempel an der Holzstraße in der Innenstadt vorbeischauen und Banksy & Co. bewundern. Gleich daneben steht die Hundskugel, einst Wirtshaus, heute sozialer Treffpunkt.

MU-LI: Das Tier kann „Maultier“ oder „Maulesel“ sein. Unterschied: Das Maultier ist eine Kreuzung einer Pferdestute und einem Eselhengst, beim Maulesel ist’s umgekehrt: Eselstute trifft auf Pferdehengst. Also am besten immer Muli sagen, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

MU-LL: Beim flüchtigen Draufschauen dürfte mancher Fahrer um Sie herum „Müll“ lesen, was vielleicht nicht dem Selbstverständnis Ihres Autos entspricht. Wir bleiben beim locker gewebten Material, vorwiegend aus Baumwolle, das primär bei der Wundversorgung wichtig ist.MATTHIAS BIEBER

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