Klinik-Mitarbeiter legen Arbeit nieder

von Redaktion

Neuer Verdi-Streik: Auch Deutsches Museum, LMU und Theater betroffen

Am 10. Februar wird wieder gestreikt. © dpa

Die Gewerkschaft Verdi ruft erneut zu Warnstreiks auf. Betroffen sind am Dienstag, 10. Februar, unter anderem die Münchner Universitätskliniken, die LMU, die TU, die Hochschulen, das Deutsche Museum, die Bayerische Staatsbibliothek sowie das Bayerische Hauptstaatsarchiv. Ferner zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind das Bayerische Staatsschauspiel, die Bayerische Staatsoper, dazu das Staatstheater am Gärtnerplatz, das Prinzregententheater und der Zentrale Dienst der Bayerischen Staatstheater. Auch Länder- und Autobahndienststellen sind in den Arbeitskampf einbezogen. Bei der MVG soll dieses Mal nicht gestreikt werden.

Hintergrund ist die ergebnislose zweite Verhandlungsrunde am 15. und 16. Januar mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL). Die zweite Verhandlungsrunde blieb ohne konkretes Angebot der Arbeitgeber. Stattdessen habe die Arbeitgeberseite lediglich Gespräche über einen möglichen Inflationsausgleich sowie mehrere Leermonate bei einer Laufzeit von 29 Monaten in Aussicht gestellt.

Verdi fordert sieben Prozent mehr Entgelt, mindestens 300 Euro monatlich, 200 Euro mehr für Nachwuchskräfte, deutlich höhere Zuschläge für Arbeit zu ungünstigen Zeiten sowie eine zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf Beamte.

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