Hier kommt die Wiesn

von Redaktion

Wiesn-Chef Scharpf und der stolze Gewinner Florian Huber (rechts). © Marcus Schlaf

Bis zum Beginn der Wiesn im September ist es zwar noch etwas hin. Das offizielle Plakat (und Motiv) hat Wirtschaftsreferent und Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) aber gestern schon enthüllt. Florian Huber, ein Grafiker aus Kranzberg im Landkreis Freising, hat mit seinem modernen Design und kräftigen Farben überzeugt.

Insgesamt gingen 129 Entwürfe beim Referat für Arbeit und Wirtschaft ein, das den Motiv-Wettbewerb schon seit 1952 veranstaltet. Die 30 besten wurden einer Jury präsentiert, die heuer aus sechs Fachpreisrichtern aus Werbung und Design, Referent Scharpf und fünf Sachpreisrichtern aus dem Stadtrat bestand. Am meisten überzeugen konnte die Jury-Mitglieder Florian Huber.

„Ein echter Hingucker“ sei dessen Motiv, sagte Scharpf bei der Enthüllung im Rathaus. Knallige Farben und ein modernes Design verbunden mit Tradition – das kam gut an. „Das Motiv fängt das Oktoberfest in seiner Essenz ein: Lebensfreude, Bewegung, Brauchtum, Geselligkeit und pure Feststimmung“, so das Jury-Urteil.

Der selbstständige Grafiker hatte sich 2021 schon mal beworben, nun hat es geklappt. „Die Freude ist sehr groß“, sagt Huber. „Als ich vor ein paar Tagen erfuhr, dass ich gewonnen habe, musste ich mich erst mal hinlegen“. Nun hat er den positiven Schock verdaut und blickt mit „noch mehr Freude“ auf die kommende Wiesn. Die besucht er jedes Jahr, oft und gerne. Am liebsten geht er ins Augustiner Festzelt, erzählt Huber. Dort saß er vor ein paar Jahren mit Freunden zusammen und kam auf die Idee, es beim Motiv-Wettbewerb zu probieren. Gesagt, getan.

Hubers Entwurf wird als offizielles Wiesn-Motiv auf Lizenz-Artikeln und dem diesjährigen Oktoberfest-Sammlerkrug zu sehen sein. Im Online-Publikumsvoting – bei dem knapp 38 000 Menschen abstimmten – belegte der Kranzberger mit seinem Design den zweiten Platz. Offensichtlich hat nicht nur die Jury sein Plakat geliebt. Für seinen Sieger-Entwurf bekommt Huber 2500 Euro Preisgeld, außerdem ein Lizenzhonorar über 5000 Euro. LEA SCHÜTZ

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