Opfer kannte Täter

von Redaktion

Bluttat in Giesing: Der 23-Jährige ist im Nachbarhaus aufgewachsen

Juliane Grotz und Armin Ritterswürden. © Schlaf

Am Samstag wurde eine 75-Jährige in ihrem Reihenhaus mit mehreren Messerstichen umgebracht. Jetzt ist klar: Die Frau aus Untergiesing kannte den Mann, der gegen 22.10 Uhr vor ihrer Haustür stand, seit langer Zeit. Es handelt sich dabei um den Sohn der Nachbarn. Seine Familie lebt in der Pistorinistraße, der 23-Jährige wuchs dort auf. Die Ermittler werten seine Tat als Totschlag, aktuell ist er aufgrund seiner psychischen Erkrankung untergebracht.

Wie Juliane Grotz, Sprecherin der Staatsanwaltschaft erklärte, „können bei dem Angriff keine Mordmerkmale bejaht werden“. Was zu der Tat führte – dazu machte Armin Ritterswürden, Chef der Mordkommission, bei einer Pressekonferenz keine Angaben. Nachbarn hörten am Samstagabend Hilferufe und alarmierten die Polizei. Als sie eintraf, befand sich der 23-Jährige noch im Haus des Opfers. Er versuchte zu fliehen und wurde schließlich im Nachbargarten festgenommen.NAH

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