Vogelplage bekämpfen

von Redaktion

CSU: Fütterungsverbot schärfer ahnden

In vielen Münchner Stadtvierteln werden Tauben und Krähen zunehmend zu einer Plage. © Marcus Schlaf

Die Stadt München soll konsequenter gegen das illegale Füttern von Tauben vorgehen. Das fordert die CSU/FW-Stadtrats-Fraktion in einem Antrag, der auf die Initiative von Fabian Ewald (CSU) zurückgeht.

Ewald und seine Mitstreiter fordern darin eine intensivere Verfolgung von Verstößen gegen das Taubenfütterungsverbot und die Grünanlagensatzung. Zudem verlangen sie „an Hotspots im öffentlichen Raum“ eine entsprechende Beschilderung – begleitet von einer Öffentlichkeitskampagne. Auch eine Beratung privater Initiativen, die Taubenhäuser errichten wollen, sei wünschenswert. Die Fraktion begründet ihren Antrag wie folgt: Im Stadtgebiet sei das Füttern von Tauben aus gutem Grund verboten. „Dagegen wird oftmals verstoßen – teilweise gezielt und in organisierter Form.“ Viele Plätze seien mit Kot übersät. Das Futter locke zudem Ratten und Krähen an. Anlass des Antrags war unter anderem die wachsende Krähen- und Taubenplage in Berg am Laim (wir berichteten).MM

Artikel 11 von 11